Interview mit Åsa Böke

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Böker, Åsa (Facebook)

 

 

Freut uns sehr, Åsa Böker, dass Sie sich Zeit für uns genommen haben für ein Interview.

– Wie sehr hat es Sie gefreut, dass Ihr Roman in Deutschland beim Valkyren Verlag veröffentlicht wurde und jetzt sogar bald der zweite erscheinen wird?

Ich bin hochgesprungen und habe einen kleinen verrückten Tanz aufgeführt. Es ist immer unglaublich, wenn jemand anders AUCH an deine Träume glaubt.

– Erzählen Sie uns doch bitte etwas über Ihr Buch, was bedeutet es für Sie, dieses Buch geschrieben zu haben? – Was hat Sie dazu bewegt, ein Buch zu schreiben?

Es war eine Wette mit mir selbst. Immer wenn ich meine Schwester traf, redeten wir von „dieser Roman, den wir einmal schreiben möchten“. Zufälligerweise habe ich das Buch der Krimiautorin Elizabeth George bekommen: „Wort für Wort“, und da schreibt sie, dass es keine „Inspiration“ gibt, sondern nur harte Arbeit. Da hat es „Klick“ bei mir gemacht. Ich habe mir ein Jahr gegeben, um dieses Buch zu schreiben, und wenn ich das nicht kann, dann lasse ich es lieber und mache was anderes.

– Liest Ihre Familie auch gespannt Ihre Bücher?

Außer meinen Eltern? Schmunzeln. Nein. Meine Tochter ist zu jung, mein Sohn hat Dyslexie. Ich hoffe, dass die Kinder das Buch eines Tages lesen möchten, aber im Moment dränge ich sie nicht. Im Moment lese ich „Ronja Räubertochter“ mit meiner Tochter, und „Griechische Mythologie“ mit meinem Sohn. Irgendwann sind die beiden bestimmt auch neugierig darauf, was ihre Mama geschrieben hat.

– Was fasziniert Sie an Fantasy und alten Mythen?

Meine Kindheit war in Braun und Orange gefärbt, als ein Produkt aus den 70er-Jahren. Die Bücherei voll mit sozialrealistischen Büchern. Ich habe von Prinzessinnen geträumt. Die wunderschön illustrierten Märchen aus Osteuropa, und natürlich die ganz, ganz wenigen Fantasybücher, die es gab, haben mich von Anfang an verzaubert. Ein Kontrast zu dem ziemlich praktischen Leben in Schweden.

– Glauben Sie, dass es irgendwo draußen in den Wäldern Magie gibt, vielleicht sogar Einhörner?

Einhörner … nein. Aber sich einfach nur in einem tiefen Wald zu befinden, ohne Verkehrsgeräusch, nur mit der Natur, das ist sehr magisch.

– Wie gefällt Ihnen das Buchcover, hatten Sie Silke so vor Augen?

Ich liebe das Buchcover. Ich bekomme immer wieder Gänsehaut, wenn ich sie sehe. Verrückt. Plötzlich steht sie lebendig vor mir.

– Was ist für Sie der ideale Platz zum Schreiben?

Früh morgens. Am Schreibtisch, der im Moment hinter dem Bett eingequetscht ist, und mit Blick auf die Betonwand mit Aircon.

– Gibt es etwas, was Sie schon immer Ihren deutschen Lesern mitteilen wollten?

Ich bin immer bereit Fragen oder Kommentare zu beantworten. Am besten den Verlag kontaktieren. J

Vielen Dank für das Interview, Åsa Böker. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg mit Ihren Romanen.

Danke! Hat mich gefreut!

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